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Ethische Richtlinien für Verbandsmitglieder

1. Menschenbild

Die Würde des Menschen ist unantastbar. Von diesem, im Grundgesetzt verankerten Menschenrecht ausgehend, begreift und behandelt jedes Verbandsmitglied, die ihm anvertrauten Klienten als eigenständiges, ganzheitliches Wesen. Die Klienten werden in der Wahrnehmung ihre Eigenverantwortung unterstützt, wobei sich das Verbandsmitglied seiner Schutzpflicht dem Klienten gegenüber bewusst ist und diese wahrnimmt.

2. Verantwortung gegenüber der Gesellschaft

Die Verbandsmitglieder nehmen mit ihrer Tätigkeit Einfluss auf die gesellschaftliche Entwicklung. Um dieser Verantwortung Rechnung zu tragen, sind eine regelmäßige Fortbildungen, Supervision, sowie der Austausch mit Berufskollegen obligatorisch. Persönliche Informationen, die sie im Rahmen ihrer Tätigkeit erhalten haben, werden vertraulich behandelt.

3. Zum Verhältnis Therapeut – Klient

Jedes Verbandsmitglied fühlt sich den Prinzipien der Wahrheit, Vertraulichkeit und Transparenz verpflichtet. So ist sich jedes Verbandsmitglied seiner methodischen Kompetenzen und Grenzen bewusst und ist dem Klienten gegenüber bereit, darüber Auskunft zu geben.

4. Zum Verhältnis der Verbandsmitglieder untereinander

Das Verhältnis der Verbandmitglieder untereinander ist gekennzeichnet von Kollegialität, Respekt, Fairness und gegenseitiger Wertschätzung. Im Leistungswettbewerb werden die kaufmännischen Sitten gewahrt.

5. Haltung gegenüber dem Verband

Die Verbandsmitglieder verpflichten sich, die ethischen Grundlagen des Berufsverbands einzuhalten. Verstöße gegen diese führen zur Aberkennung des Qualitätssiegels, sowie zum Ausschluss aus dem Verband.